Häufig gestellte Fragen

Eine Augenlaser-Behandlung wirft viele Fragen auf. Hier finden Sie die wichtigsten Antworten zu Ablauf, Heilung und möglichen Risiken – verständlich und transparent. Für weitere Fragen beraten wir Sie gerne persönlich.

  • Ist das Lasern schmerzhaft?

    Nein, weder die Trans-PRK noch die Femto-LASIK sind während der Behandlung schmerzhaft.

  • Welche Narkose kommt zum Einsatz?

    Die Behandlung erfolgt nicht in Narkose, das Auge wird nur mir Augentropfen schmerzfrei getropft. Die Schmerzfreiheit wird schon nach wenigen Sekunden erreicht.

  • Was passiert wenn ich mich während der OP bewege?

    Das ist zum einen ganz natürlich und im Regelfall ohne Auswirkung für den Lasererfolg. Sehr viele Sensoren beobachten sämtliche Augenbewegungen (7D-EyeTracking) und ermöglichen dem Laser eine ultraschnelle Zielnachverfolgung. Ist ausnahmsweise bei besonders aufgeregten Patienten eine Zielverfolgung kurzzeitig nicht möglich, wird der Laserabtrag unterbrochen, bis wieder eine Behandlung möglich ist.

  • Habe ich nach der Operation Schmerzen?

    Die Trans-PRK verursacht nach der Behandlung gewöhnlich für 3 Tage moderate, in seltenen Fällen stärkere Schmerzen, vergleichbar einer Verblitzung oder einer Kratzwunde auf der Hornhaut.

    Die Schmerzbehandlung erfolgt durch eine Verbandslinse und Augentropfen. Dennoch ist die Arbeitsfähigkeit während dieser Zeit stark eingeschränkt.

    Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung darf aber nicht ausgestellt werden.

    Die Femto-LASIK ist auch nach der Behandlung schmerzfrei und die Arbeitsfähigkeit nicht eingeschränkt.

  • Wann kann ich nach der OP wieder sehen?

    Nach einer Trans-PRK-Behandlung ist die Sehschärfe 3 Tage stärker eingeschränkt und erholt sich im zumeist vollständig innerhalb von 7-10 Tagen.

    Nach einer Femto-Lasik ist die Sehschärfe nur einige Stunden etwas gemindert, es stellt sich eine gute Sehschärfe "über Nacht" ein.

    Bei beiden OP-Verfahren treten allerdings nach der  OP Sehschwankungen durch Augentrockenheit auf. Im Regelfall hält die Augentrockenheit etwa 3 Monate an. Während dieser Zeit muss das Auge mit befeuchtenden Augentropfen behandelt werden, um die Sehschärfe stabil zu halten.

  • Welche Risiken / Nebenwirkungen können auftreten?

    TransPRK:

    Narbenbildungen auf der Hornhaut (Haze) möglich

    Infektionsgefahr für 3 Tage nach dem Eingriff 

    Schmerzen und eingeschränkte Sehschärfe einige Tage nach der Behandlun

    FemtoLASIK:

    Laserschnittfehler möglich, haben aber sehr selten Einfluß auf die Sehschärfe

    Wundheilungsstörungen am Laserschnitt (Faltenbildung, sterile Infektionen)

    dauerhaft instabilere Hornhaut im Vergleich zur Trans-PRK

    Bei beiden Verfahren:

    Gleiche Präzision: Das Risiko einer Nachbehandlung bei Restsehfehlern mit Einfluß auf die Sehschärfe liegt im Regelfall nur bei 3-5% der behandelten Patienten.

    Faustregel: je höher der Sehfehler, desto höher das Risiko einer Nachbehandlung

    Trockene Augen mit Sehschwankungen für 3 Monate

    Selten: dauerhaft erhöhte Blendempfindlichkeit, sehr selten dauerhaft Verlust der Fahrtüchtigkeit bei Dämmerung oder in der Nacht

    Faustregel: je größer die Pupillenöffnung abends und je höher der zu korrigiernde Sehfehler, desto höher das Risiko einer postoperativen Blendempfindlichkeit