Trans-PRK

Die Trans-PRK ist das modernste Laserverfahren zur Behandlung von Sehfehlern auf der Hornhautoberfläche.

Dabei kann ein extrem schneller und hochpräzise gesteuerter Excimer-Laser berührungsfrei vorhandene Sehfehler korrigieren. Die Behandlung erfolgt vollständig durch den Laser und dauert weniger als 1 Minute.

Wir erklären Ihnen im Folgenden den genauen Behandlungsablauf.

Dr. med. Ioannis Theofylaktopoulos

Was ist Trans-PRK?

Trans-PRK – die Korrektur geringer Fehlsichtigkeit

Bei der photorefraktiven Keratektomie wird zu Beginn die oberste Hornhautschicht – das Epithel – entfernt. Anschließend wird die Oberfläche mit dem computergesteuerten Excimer-Laser modelliert und so die Fehlsichtigkeit korrigiert. Abschließend wird eine therapeutische Kontaktlinse eingesetzt, die den Heilungsprozess unterstützt.

Wann wird die Trans-PRK angewandt?

Trans-PRK – das schonende Verfahren zur Korrektur schwächerer Fehlsichtigkeit

Die Trans-PRK ist ein augenchirurgisches Verfahren, das wir zur Korrektur der Kurzsichtigkeit bis ca. -6 Dioptrien und des Astigmatismus bis ca. 5 Dioptrien einsetzen. Zur Behandlung der Weitsichtigkeit wird dieses Verfahren nicht empfohlen und wissenschaftlich als Grenzbereichbehandlung angesehen.  Patienten, die eine zu dünne Hornhaut haben und nicht mit Femto-LASIK behandelt werden können, kann mittels Trans-PRK geholfen werden.

Trans-PRK

Ablauf einer Trans-PRK-Behandlung

  • Entfernung des Epithels

    Zunächst wird mit einem speziellen Instrument die oberste Hornhautschicht, das Epithel, gelöst und entfernt.

  • Korrektur der Fehlsichtigkeit

    Nun wird die Oberfläche mit dem hochpräzisen Excimer-Laser modelliert. Die Brechkraft an der Oberfläche der zentralen Hornhaut wird verändert und so die Fehlsichtigkeit korrigiert.

  • Einsetzen der therapeutischen Kontaktlinse

    Schließlich wird eine schützende Kontaktlinse eingesetzt, um den Heilprozess und die Regeneration der Hornhaut zu unterstützen.

Patienten fragen uns oft nach den Vor- und Nachteilen eines bestimmten Verfahrens. Im Anschluss finden Sie einen kompakten Überblick.

Dr. med. Ioannis Theofylaktopoulos

Vorteile & Nachteile

Vorteile des Trans-PRK-Laser-Verfahrens

  • Behandlung auch bei dünner Hornhaut möglich
  • Ergebnisse nach der Wundheilung gleich gut wie bei der Femto-Lasik
  • keine Schnittkomplikationen
  • sehr hohe Hornhautstabilität nach der Behandlung
  • gewebeschonendes Verfahren

Nachteile der Trans-PRK

  • in den ersten Tagen nach der Laserbehandlung reduziertes Sehvermögen mit stark eingeschränkter Arbeitsfähigkeit, keine Fahrtüchtigkeit
  • meist mäßige, manchmal auch stärkere Schmerzen in den ersten 2–3 Tagen
  • nicht geeignet zur Behandlung von Weitsichtigkeit (Hyperopie)
  • nicht geeignet bei hoher Kurzsichtigkeit
  • Risiko von Narbenbildung höher im Vergleich zur Femto-Lasik

Häufig gestellte Fragen

Haben Sie noch Fragen?

  • Was sind die Voraussetzungen für eine Behandlung?

    Die Grundvoraussetzung ist, dass Sie mindestens 18 Jahre alt und nicht schwanger sind oder stillen. Zudem muss die Hornhaut eine bestimmte Stärke und Oberfläche aufweisen und ihre Brillen- bzw. Kontaktlinsenwerte sollten seit längerer Zeit stabil sein. Sollten Sie an einer allgemeinen Erkrankung leiden – etwa Diabetes – kann die Behandlung nicht durchgeführt werden. Um festzustellen, ob die Trans-PRK für Sie in Frage kommt, bitten wir Sie, einen unverbindlichen Termin mit uns zu vereinbaren.

  • Wie lange dauert die Behandlung?

    Die Behandlung dauert von der Vorbereitung über den eigentlichen Eingriff bis zum Einsetzen der therapeutischen Kontaktlinse nur wenige Minuten pro Auge. In den Tagen nach der Operation ist die Sehkraft eingeschränkt, die oberste Hornhautschicht regeneriert sich in etwa drei bis vier Tagen. 

  • Wird unter Betäubung behandelt?

    Die Behandlungsdauer ist sehr kurz und währenddessen schmerzfrei, es ist lediglich eine lokale Betäubung mittels Augentropfen notwendig.

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